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Elf Menschen – elf Sichtweisen…

von Anke Schnabel 23.11.2022, 3 Min. Lesezeit

»Stimmen zum Palast der Republik«

Besucher*innen in der Soundinstallation »Stimmen zum Palast der Republik« des Themenwochenendes »Hin und weg«
© SHF / Thomas Trutschel / photothek.de
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Sie haben hier gearbeitet, sich vergnügt, demonstriert oder um die Zukunft des Ortes gestritten. In Stimmungsbildern und Anekdoten, mit Insider-Wissen, unerwarteten Details und persönlichen Einschätzungen vermitteln elf Menschen ihren Blick auf den Ort.

Die Perspektiven sind vielfältig und machen deutlich, wie unterschiedlich der Palast der Republik erinnert und bewertet wird. Die Soundcollagen laden ein, zuzuhören, Neues zu erfahren und sich mit den verschiedenen Themen auseinanderzusetzen.

Hier geht es um die kulturelle Zwischennutzung des entkernten Palastes in den Jahren 2003 bis 2005, um seinen Abriss und um Erwartungen ans Humboldt Forum.

Der Bau des Palastes der Republik ab 1973, seine Eröffnung 1976 und seine Nutzung bis hin zur Friedlichen Revolution 1989/1990 sind hier das Thema.

Ihr hört:
Nikolaus Becker, Sabine Bergmann-Pohl, Amelie Deuflhard, Brigitte Fahlisch, Jörg Haspel, Barbara Jakubeit, Viet Duc Nguyen, Vera Oelschlegel, Philipp Oswalt, Roland Pröh, Frank Schäfer.

Die Gespräche wurden als Videointerviews in den Jahren 2018 bis 2022 im Auftrag der Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss geführt, realisiert von Julia Novak (Regie) und Team.

Das Sounddesign stammt von FRAMEGRABBERS Medien GmbH.

Die Soundcollagen waren zum Auftakt-Wochenende »Hin und weg« am 30. April und 1. Mai 2022 im Berlin-Saal der Stiftung Stadtmuseum im Humboldt Forum zu hören. Sie geben einen Einblick in das Projekt »Erinnerungsarbeit im Humboldt Forum«, das Stimmen zur Geschichte des Ortes aufnimmt und Objekte für eine künftige Ausstellung sammelt.

Woran erinnert Ihr Euch?

Nutzt gerne die Kommentarfunktion – oder schreibt eine E-Mail: erinnerungen@humboldtforum.org

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